Anna Tuchow: Reiki >> Über Reiki
Reiki - Die universelle Lebensenergie
Was ist Reiki? | Aufbau des Reiki-Systems nach Dr. Usui (Reiki Grade) | Die Geschichte des Reiki | Die Lebensregeln
Was ist Reiki?
Eine Kurzanleitung
Reiki ist eine sehr alte Heilmethode, die vor über 2500 Jahren schon in den alten Sanskrit-Sutras erwähnt wurde und im 19. Jahrhundert von Dr. Mikao Usui, einem christlichen Mönch aus Japan, wiederentdeckt wurde. Seither wird auch von Usui-Systems des Reiki gesprochen.
Reiki ist weder eine Religion noch ein Kult, sondern eine natürliche Heilmethode, die durch die universelle Lebensenergie, in der Literatur auch als universelle Lichtkraft bezeichnet, die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren hilft.
Das Universum ist gefüllt von einer unerschöpflichen, endlosen Energie. Eben diese Energie ist es, die alles am Leben erhält und für die der Reiki-Gebende Kanal ist, die er kraftvoll und konzentriert durch seine Hände zur Verfügung stellt. Die universelle Energie fließt jedoch nicht nur durch die Hände, sondern auch durch den gesamten Körper, d.h., der Reiki-Gebende überträgt diese Energie auch durch andere Körperteile, wenn auch nicht in der konzentrierten Form, wie es durch die Hände geschieht.
Jeder Mensch ist in der Lage Kanal für diese universelle Energie zu werden und es bedarf lediglich der Einweihung und der Kraftübertragung während eines Seminars von einem eingeweihten Meister (siehe: Aufbau des Reiki-Systems nach Dr. Usui). Spezielles Wissen ist dafür nicht erforderlich.
Alle Wesen sind mit dieser universellen Lebensenergie geboren. Im Laufe des Lebens wird dieser Kanal zum Selbstschutz immer weiter geschlossen. Durch die Unwissenheit um die Möglichkeiten würden ansonsten negative Energien aufgenommen werden, die dem Menschen schaden. Wird dieser "Kanal" jedoch durch die Einstimmungen während des Seminars wieder geöffnet, so bleibt er ein Leben lang erhalten.
Durch das Wissen, welches in den Seminaren vermittelt wird, schützt sich der Reiki-Schüler nun selber und nur die universelle Lebensenergie wird aufgenommen.
Der Reiki-Gebende gibt keine eigene Energie ab, sondern stellt die Energie als Kanal nur zur Verfügung und fühlt sich im Regelfall nach einer Behandlung selber besser.
Die heilende Energie wird vom Eingeweihten spontan und ohne Konzentration weitergeleitet. Er kann somit entweder sich selber oder Dritten direkt diese Energie zur Verfügung stellen. Ab dem zweiten Reiki-Grad kann der Geber dem Empfänger auch in seiner Abwesenheit über Raum und Zeit hinweg diese Energie zur Verfügung stellen.
Reiki-Energie durchdringt alle uns bekannten Materialien, wie Kleidung, Gips-Verbände, Bandagen, Metalle und Beton.
Reiki dient zur Aufrecherhaltung der Gesundheit und lässt sich täglich und in jeder Lebenslage anwenden. Es dient dazu das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele (Emotionen) wieder herzustellen. In manchen Fällen haben Reiki-Behandlungen zu Spontanheilungen geführt. In anderen Fällen konnten körperliche und seelische Leiden von chronisch oder im Endstadium kranken Menschen, auch Krebskranken, sehr verringert werden. Reiki kann auch zur Heilung von Tieren oder Pflanzen genutzt werden.
Aufbau des Reiki-Systems nach Dr. Usui (Reiki Grade)
Im traditionellen Lehrsystem nach der Dr. Usui gibt es drei Grade. Oftmals werden diese Grade aufgeteilt oder erweitert. Die nachfolgende Aufstellung entspricht dem ursprünglichen Prinzip.
Der erste Reiki-Grad
Dies ist der Grundkurs, der wichtige Informationen und Techniken dem Reiki-Schüler vermittelt.
Jeder Schüler erhält vier einzelne Energieaktivierungen (Einstimmungen) und eine vollständige Unterweisung in der Anwendung der Reiki-Technik. Diese Unterweisung schließt eine Vollbehandlung einer Person und die Selbstbehandlung ein.
Desweiteren werden die Grundsätze der ganzheitlichen Heilmethode und der Lebensführung vermittelt. Man erhält Richtlinien für das eigene Wohlbefinden und detalierte Anweisungen darüber, wie Reiki zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Behandlung genutzt werden kann.
Der zweite Reiki-Grad
Die Voraussetzung für den zweiten Grad ist der Abschluß des ersten Grades. Zwischen dem ersten und dem zweiten Grad sollten gewöhnlich 3 Monate liegen, in der der Reiki-Schüler Erfahrungen zu und mit Reiki sammeln sollte. Natürlich ist dies nur eine Empfehlung und der Reiki-Meister sollte die Entscheidung darüber treffen, ob der Schüler dafür bereit ist.
Der zweite Grad beinhaltet eine erneute Einweihung, in der das Energieniveau in etwa vervierfacht wird. Zudem erhält der Schüler eine sehr wirksame Technik, um Reiki-Energie unabhängig von Raum und Zeit zu verschicken. Er kann dadurch einem bestimmten Empfänger Reiki zukommen lassen, womit u.a. eine Vollbehandlung im Gegensatz zum ersten Grad, unabhängig von der physikalischen Entfernung möglich ist.
Desweiteren werden Techniken gelehrt um mit emotionalen und mentalen Problemen umzugehen, zur persönlichen Weiterentwicklung und einer besonder aktivierenden Energieübertragung.
Der dritte Reiki-Grad
Dieser Grad wird traditionell als Meister-Grad bezeichnet. Eine genauere Auflistung der Inhalte dieses Grades würde den Rahmen dieses Informationsservices sprengen, daher wenden Sie sich bitte an Ihren Reiki-Meister.
Und wenn Sie selber Reiki geben möchten, dann kann Sie mein Reiki-Meister Moritz Albrecht-Schoeck in die Reiki-Grade einweihen. www.Rei-ki.info
Die Geschichte des Reiki
Hinweis: Die nachfolgende Geschichte ist die "Legende" der Wiederentdeckung der universellen Lebensenergie "Reiki". Vielfach werden Sie andere, vermeintlich "richtige" Zusammenfassung in Büchern oder auf anderen Webseiten lesen. Da es unserer Ansicht nach keine 100%ig eindeutige und nachweislich richtige "Geschichte" gibt, möchten wir auch weiterhin diese "Legende" an dieser Stelle zitieren. Diese Zusammenfassung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit.
Legende der Wiederentdeckung der universellen Lebensenergie Reiki
Mikao Usui, der Wiederentdecker von Reiki, wirkte und lebte Ende des 19. Jahrhunderts als Leiter und christlicher Priester an einer kleinen Universität in Kyoto, Japan. Es ist weder der genaue Geburtstag und Ort, noch sein Todestag bekannt.
Während eines sonntäglichen Gottesdienstes wurde er von einem seiner Studenten gefragt, ob er den Inhalt der Bibel wörtlich nimmt, und ob er an die Wunder, mit denen Jesus Kranke heilte, wirklich glaube. Usui bestätigte dies. Der Student antwortete darauf hin, dass er es gerne glauben würde, er es jedoch mit eigenen Augen sehen möchte. Dieser Zweifel einer seiner Studenten änderte Usui's Leben komplett. Er löste sein Arbeitsverhältnis, um mehr Informationen über die Kunst der Heilung zu erhalten. Er reiste in die USA, wo er an der Universität von Chicago christliche Schriften studierte. Er erwarb dabei seinen Doktorgrad in alten Schriften. Seine Suche in den alten Schriften blieb jedoch erfolglos.
Ihm wurde zugetragen, dass auch Buddah die Kraft des Heilens besaß. Er kehrte nach Japan zurück, um in den buddhistischen Lehren seine Suche fortzusetzen. Er bereiste viele Klöster und studierte die Schriften, wieder ohne Erfolg. Schließlich gelangte er zu einem Zen-Kloster und traf dort einen älteren Abt, der auch an dem Thema der Heilung interessiert war. Er studierte zusammen mit diesem Abt in alten buddihstischen Schriften, den Sutras, nach dem Schlüssel des Heilens. Zuerst studierte er die japanischen Übersetzungen. Nachdem er auch dort nicht hinter das Geheimnis kam, lernte er Chinesisch, fand jedoch auch in den chinesischen Übersetzungen keine Hinweise.
Usui gab nicht auf und lernte die alte Sprache Sanskrit, in der die ursprünglichen buddhistischen Schriften geschrieben sind. In einer handschriftlichen Schriftrolle eines Jüngers des Buddha wurde er nach über sieben Jahren seiner Suche fündig. Er fand die Symbole und die Beschreibung, wie Buddha heilte. Was er entdeckte war das Wissen, es fehlte ihm jedoch die Kraft, dieses Wissen anzuwenden.
Er entschied sich zum Fasten und Meditieren auf einem heiligen Berg in Japan. Er legte 21 Steinchen vor sich auf die Erde, die ihm als Kalender dienen sollten, denn genau 21 Tage wollte er Fasten und Meditieren. Jeden Tag entfernte er ein Steinchen und las in den Sutras, sang und meditierte. Zunächst geschah nichts Ungewöhnliches, doch in der Nacht des 21. Tages, als er nichts mehr erwartete und vielleicht gerade deshalb frei von Vorstellungen war, kehrte er nochmals in sich und betete innig: "Vater, bitte zeige mir das Licht!" Und so kam es. Er sah ein helles Licht am Himmel, welches immer schneller auf ihn zu kam, bis es immer größer wurde und ihn in der Mitte der Stirn, am dritten Auge, traf. Er wurde zu Boden geworfen und verlor das Tagesbewusstsein. Er fiel in einen trance-ähnlichen Zustand. In diesem Zustand, dem höheren Bewusstsein nahe, sah er viele farbige Bläschen und eine Leinwand, auf der die Symbole in einer goldenen Schrift standen, die er schon zuvor in den Sanskrit-Sutras sah. Dies war der Schlüssel zu den Heilungen von Buddha und Jesus.
Als Usui wieder das Bewusstsein erlangte, war es Mittag und die Sonne stand hoch am Himmel. Überrascht stellte er fest, dass er nicht mehr erschöpft und hungrig war, wie in der Nacht zuvor, sondern voller Kraft und Energie. Er eilte den Berg hinab, um dem alten Abt seine Erfahrungen mitzuteilen. Dabei verletzte er sich an seinem großen Zeh. Aus einer Reflexhandlung hielt er seine Hand darauf. Die Blutung kam zum Stillstand und der Schmerz verging.
Unterwegs kehrte er in einer Herberge ein, um sich zu stärken. Der Wirt wollte ihm ein kleines Mahl bereiten, da Usui gefastet hatte, doch dieser wollte ein großes normales Mahl zu sich nehmen. Während des Wartens erschien die Tochter des Wirtes mit verweintem Gesicht und einer dicken roten Backe, da sie starke Zahnschmerzen plagten. Nachdem er um Erlaubnis fragte, ihr Gesicht zu berühren legte er seine Hände auf die Wangen des Mädchens. Nur wenige Minuten später ging die Schwellung zurück und die Schmerzen ließen nach. Der Wirt war hoch erfreut über dieses Wunder und lud Usui zu seinem Mahl ein.
Als Usui ins Zen-Kloster zurückkehrte, erfuhr er von einem Arthritis-Anfall des Abtes. Usui legte seinem Freund seine heilenden Hände auf und die Schmerzen wurden gelindert.
Nun wusste Usui, daß er die Gabe des Heilens besaß.
Nach einigen Wochen, die er im Kloster verbrachte und den Abt seine Erkenntnisse schilderte, entschloss er sich in das Bettlerviertel von Kyoto zu gehen, um dort die Kranken zu heilen. Er schickte alle jungen und fähigen Männer aus, ihm Arbeit zu suchen. Er heilte die Menschen von ihren Leiden. Als sie dann jedoch nach einigen Jahren wiederkamen, um sich erneut von ihm heilen zu lassen, fragte er, warum sie wieder zurück kamen. Er erfuhr, dass sie ihr Leben nicht geändert hatten, da es einfacher war, so weiter zu leben, wie zuvor.
Usui erkannte, dasser den Körper von Kranheitssymptomen heilen konnte, daß jedoch für eine richtige Heilung auch Geist und Seele der Menschen geheilt werden müssten. Dies veranlasste ihn, die Reiki-Lebensregeln aufzustellen. Desweiteren entschied er sich, nur noch jenen Menschen zu helfen, die ihn ausdrücklich um seine Hilfe baten und das Geschenk der Heilung achten können.
Usui verließ die Bettlerviertel und begann zu unterrichten. Er lehrte die Menschen neben der Heilung durch Reiki auch die Lebensregeln, damit auch die Denkweise geheilt würde.
Ein pensionierter Marineoffizier, Dr. Chujiro Hayashi, wurde Usuis Schüler, da er den Menschen helfen wollte. Nachdem er von Usui eingeweiht wurde fühlte er sich verpflichtet, Reiki auszuüben. Hayashi wurde Usuis rechte Hand. Kurz bevor Usui starb, ernannte er Hayashi zum Meister des Reiki und übergab ihm den Inhalt seiner Lehren. Hayashi gründet in Tokyo eine Reiki-Heilungs-Klinik, in der man mit Reiki behandelt wurde und auch Reiki erlernen konnte.
Hawayo Takata kam 1935 aus Hawaii nach Japan, um sich einen Tumor operativ entfernen zu lassen. Ihre innere Stimme hielt sie jedoch davon ab, die Operation durchführen zu lassen. Sie sprach mit ihrem Arzt und wurde in die Hayashi-Klinik gebracht. So kam sie zu Reiki. Einige Monate wurde sie täglich mit Reiki behandelt und ihre Beschwerden wurden gelindert, bis sie schließlich verschwanden. Frau Takata hatte den Wunsch selber Reiki zu lernen, um auch anderen zu helfen, was jedoch zuerst abgelehnt wurde. Sie sprach mit Hayashi daraufhin über ihre Gefühle und ihre Bereitschaft dazu, so lange in Japan zu bleiben, wie dies erforderlich sei. Die Ausbildung begann.
Sie gab ein Jahr täglich Reiki-Behandlungen und lernte sehr viel. Nach Abschluss der Ausbildung kehrte sie nach Hawaii zurück, wo sie als Heilerin erfolgreich tätig war. 1938 erhielt Frau Takata von Hayashi auf Hawaii weiteren Unterricht und die Einweihung zum Meister.
Im Jahre 1941 kam Frau Takata nochmals nach Japan, da sie einen Traum hatte, der ihr sagte, sie solle sich mit Hayashi in Verbindung setzen. Sie unterhielten sich über den zu erwartenden Krieg und was sie machen konnten, damit sie und die Reiki-Lehre geschützt würden.
Nachdem alles gekärt war und die Vorgehensweise festgelegt wurde, ernannte Hayashi Frau Takat zu seiner Nachfolgerin. Sie kehrte als dritter Meister des Reiki nach Hawaii zurück. Frau Takata wurde sehr bekannt und brachte der westlichen Welt das "Geschenk von Reiki".
Bis 1976 war sie, soweit es bekannt war, der einzige Meister des Reiki.
Als sie 1980 verstarb hatte sie 21 Reiki-Meister eingeweiht, darunter auch ihre Enkeltocher Phyllis Lei Furumoto. Kurz bevor Frau Takata starb übergab sie ihrer Enkeltochter das Vermächtnis, die spirituelle Reiki-Linie der Großmeister traditionsgemäß fortzusetzen.
Eine Gruppe von Reiki-Meistern versammelte sich 1982 um Phyllis Lei Furumoto, um Frau Takata zu ehren. Es sollten von nun an jährliche Treffen stattfinden. 1983, beim zweiten Treffen, wurde die "Reiki Alliance" gegründet.
1988 segnete Phyllis Lei Furumoto die Möglichkeit ab, dass diejenigen Reiki-Meister, die sich bereit und in der Lage fühlen, andere Reiki-Meister auszubilden und einzuweihen, dies durften.
Damit war für die weltweite Verbreitung von Reiki der Grundstein gelegt.
Die Lebensregeln
Die durch Frau Takata übermittelten Lebensregeln
Gerade heute ärgere Dich nicht.
Gerade heute sorge Dich nicht.
Sei dankbar für die vielen Segnungen.
Verdiene Dein Brot mit ehrlicher Arbeit.
Sei freundlich zu deinen Nachbarn.
Abgewandelte Fassung
Gerade heute sei frei und glücklich.
Gerade heute freue Dich.
Gerade heute ist für Dich gesorgt.
Leben bewusst im Jetzt.
Nimm Deine Segnung dankbar an.
Ehre Deine Eltern, Lehrer und die Älteren.
Verdiene Dein Brot ehrlich.
Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.
Sei dankbar für alles und liebevoll zu allen Lebewesen.